Artikel: Grundlagen
Das Wichtigste in Kürze
- Die Dachmarke DB ist Absenderin der Kommunikation. Für regionale Zusätze gelten die Vorgaben für Zusatzmarkierungen.
- Das Flatterband ist immer zu verwenden, weitere Gestaltungselemente sind je nach Kontext und Format flexibel auswählbar.
- Die Texthierachien gewährleisten eine klare Erfassbarkeit der Informationen.
Kommunikations-Bandbreite: Von informativ bis emotional
Unsere Elemente
Die Grundelemente der Dachmarke werden mit spezifischen Gestaltungselementen ergänzt.
Diese sind flexibel nach dem Baukasten-Prinzip einsetzbar. Das Flatterband ist ein unverzichtbares Element und muss stets für eine konsistente Wiedererkennbarkeit verwendet werden. Alle anderen Elemente sind optional einzusetzen. Detailliertere Beschreibungen zu den einzelnen Elementen im Folgenden.
Flatterband als essentielles Element
Bau-Puls
Charaktere der Baukommunikation
Bildsprache – Von Menschen bis architektonische Visualisierungen
Das Flatterband
Das Flatterband ist das zentrale Erkennungszeichen der Baukommunikation – es signalisiert Baustelle und sorgt für maximale Fernwirkung.
Mit seinen abgerundeten Seiten spiegelt das Flatterband die Formsprache des Pulses wider. Das Flatterband wird mit einer einseitig scharfen Kante entlang der Formatgrenze positioniert. Es steigt in jeder Anwendung stets positiv, dynamisch nach rechts oben und misst in der Höhe die Hälfte des DB-Logos. Für freistehende Platzierungen steht eine beidseitig abgerundete Variante zur Verfügung.
Das Flatterband kann je nach Sichtbarkeit flexibel an den Formatkanten platziert werden. In der Regel wird es horizontal oben und unten im Layout platziert, um eine höhere Fernwirkung zu erzeugen. Bei informativen Layouts oder Sonderformaten ist eine seitliche Platzierung ebenso möglich.
Je nach Hintergrund stehen verschiedene Farbvarianten des Flatterbands zur Verfügung, um eine optimale Sichtbarkeit und Wiedererkennbarkeit zu gewährleisten. Die unterschiedlichen Farbvarianten in RGB und CMYK stehen auf dieser Seite zum Download bereit.
Rotes Flatterband auf Weiß
Weißes Flatterband auf Rot
Rot/Weißes Flatterband auf Bild
Illustrationen
In der Baukommunikation kommen fest definierte Illustrationen zum Einsatz, die den Baustellenbezug verdeutlichen. Sie erhöhen die Verständlichkeit des Themas und verdeutlichen die anpackende Atmosphäre mit deutlich positivem Veränderungswillen. Heinz, Enza, Maulwurf sowie andere Baustellen-Charaktere sind tatkräftig bei der Arbeit und interagieren mit dem großen Puls oder der Typografie. Achtung: Der Einsatz von Bildmotiven und Illustrationen im Kombination sollte vermieden werden. Für weitere Accessoires oder Illustrationen gelten die Regeln der Illustrationen.
Eine zentrale Bibliothek vereint alle Illustrationselemente und Szenen. Sie integriert sich nahtlos in Design-Workflows, ist für Print und Digital geeignet und aktualisierst sich stets automatisch.
Bau-Puls als Layout-Element
Der Bau-Puls ist ein zentrales Gestaltungselement der Baukommunikation – als Textfläche, Bildcontainer oder in Interaktion mit Illustrationen. Er sollte stets groß skaliert erkennbar sein und niemals zu klein eingesetzt werden. In Sonderformaten, wie dem 5-1 Format, wird er großflächig eingesetzt. Bildmotive und Illustrationen können über den großen Puls hinausragen.
Illustration interagiert mit dem Bau-Puls
Illustrationen stehen vor dem Bau-Puls
Bau-Puls dient als Träger von Bildern
Bau-Puls als Träger von Text
Trägt der Bau-Puls den Text, wird er skaliert und prägnant im Layout platziert – im Zusammenspiel mit den Illustrationen oder auch alleinstehend.
Der Text (abgebunden durch den kleinen Puls) sitzt stets mit einem Abstand von 1/2 Logo-Höhe zur unteren Pulskante im großen Puls. Nach oben sollte mindestens der Abstand eines DB-Logos eingehalten werden. Der Puls muss dabei stets klar als solcher erkennbar und harmonisch ins Layout eingebettet sein – also nie zu klein wirken.
Bildsprache
Unsere Bildsprache vermittelt den Kern der Baukommunikation – „Wir packen’s gemeinsam an“. Sie stellt den Menschen in den Mittelpunkt und gewährt Einblicke in die Baustellen. Die abgebildeten Mitarbeitenden strahlen Engagement und Leidenschaft aus und werden in authentischen Arbeitssituationen eingefangen. Dabei ist es entscheidend, dass die Sicherheitskleidung dem jeweiligen Bildkontext entspricht. Die Fotos können durch Bildmotive des aktuellen Baustands oder planerische sowie architektonische Visualisierungen ersetzt werden. Bei der Verwendung großflächiger Bilder sollte stets die Lesbarkeit des Textes sichergestellt werden. Die Quellenangaben externer Bildmotive werden dezent und in kleiner Schriftgröße seitlich gestürzt am Bildrand integriert.
Texthierarchien
Ziel der Baukommunikation ist es, den Betrachtenden Informationen verständlich und klar zu vermitteln. Ein eindeutiges Ordnungssystem hilft hierbei, die Kerninformationen durch eine prägnante Headline (1), den spezifischen Streckenabschnitt (2) und die Zeiträume und Auswirkungen in der Subline (3) zu vermitteln.
1. Inhaltliche Ebene: Prägnante Headline
Die Headline bildet die erste inhaltliche Ebene. Sie vermittelt klar und verständlich zentrale Infos zur Baumaßnahme – funktional, informierend oder aktivierend, emotionaler in der Ansprache. Ortsangaben sollten hier vermieden werden, um Dopplungen zu verhindern.Sie wird in DB Neo Head Black geschrieben.
2. Inhaltliche Ebene: Strecken-Darstellung
Die zweite Ebene visualisiert die betroffene Strecke – flexibel einsetzbar, auch für Einzelpunkte. Die Schriftgröße beträgt 60 % der Headline und wird durch ein Stecknadel-Icon (Destination – Solid 24dp) eingeleitet. Das Icon entspricht der Versalhöhe, hat die Schriftfarbe und einen festen Abstand zum Text. Start- und Zielpunkt werden durch einen Gedankenstrich mit Leerzeichen getrennt. Die Strecken-Darstellung wird in DB Neo Head Regular geschrieben und und wird abhängig vom Hintergrund in Schwarz oder Weiß eingefärbt.
3. Inhaltliche Ebene: Subline
Die Subline bildet die dritte Inhaltsebene. Sie nennt den Zeitraum in DB Neo Head Black und liefert Zusatzinfos in DB Neo Head Regular.
Sie folgt nach dem Puls und ist mindestens 30 % so groß wie die Headline.
Abstände der inhaltlichen Ebenen
Die Größe des DB-Logos im Format gibt die Abstände der inhaltlichen Ebenen vor: Der Abstand zwischen Headline und Strecken-Darstellung beträgt 1/3 der Logo-Höhe, zur Puls-Anzeige 1/2. Zwischen Strecke und Puls sind mindestens 1/2 Logo-Höhe einzuhalten.
Die Abstände gelten auch bei Textplatzierung außerhalb des großen Bau-Pulses.
Kontaktinformationen
Am Ende des Layouts können bei Bedarf Kontaktinformationen ergänzt werden – eingeleitet durch ein passendes funktionales Icon. Bei umfangreicheren Angaben erfolgt die Darstellung tabellarisch.
Kontaktinformationen
Umfangreichere Kontaktinformationen
Störer
Der Störer hebt wichtige Inhalte, wie beispielweise Hinweise oder QR-Codes, hervor. Im Kommunikationsmuster erscheint er in DB Yellow 500 und ist um 8° geneigt.
Partner-Logos
Diese stehen bevorzugt am unteren Rand des Layouts, alternativ auch oben. Partner-Logos dürfen maximal 2/3 so groß wie das DB-Logo sein, mit mindestens einem Drittel Abstand zueinander – bevorzugt auf weißem Hintergrund, um klar erkennbar zu sein. Auf rotem Hintergrund werden die Partnerlogos ausschließlich weiß dargestellt, sofern weiße Logo-Varianten vorhanden sind. Bei Verwendung des Deutschlandtakt-Logo wird dieses in der Größe des DB-Logos eingesetzt. Die spezifischen Logo-Vorgaben der Partner sind zu beachten.
Potenziale der Kommunikation
Klar im Design, flexibel im Inhalt – das prägnante Gestaltungssystem der Baustellenkommunikation lässt Spielraum für verschiedene Anwendungen.
Die Baustellenkommunikation kann informieren, erklären oder auch werblich, emotional und inspirierend wirken.