Motion Branding

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MOTION BRANDING

Bewegung macht die Persönlichkeit der Deutschen Bahn erlebbar: Sie schafft Aufmerksamkeit, Orientierung und Emotion. Während sie auf kommunikativer Ebene das Storytelling und die Marken-Tonalität unterstreicht, kann sie im UI die Usability unterstützen und Interaktionen Charakter verleihen.

Bewegungsmuster

Die Bewegungsmuster spiegeln die Markentonalität bewegend, klar und zuversichtlich wider. Animationen sind lebendig, direkt und entschlossen. Sie wirken nie kompliziert und lenken nie vom eigentlichen Inhalt ab.

Das Motion Branding wird durch drei Muster charakterisiert:

Von A nach BKlar

  • Reduktion auf das Wesentliche
  • geradlinige Richtungen
  • entschlossene Bewegungsabläufe

Schritt für SchrittSequenziell

  • Stacking-Prinzip
  • Rhythmus
  • Methodische Abfolge statt Willkür
  • Einzelmodule im Bezug zum Gesamtsystem 

Immer in BewegungNatürlich

  • natürlicher Bewegungsfluss (Easings)
  • lebendig statt mechanisch

Motion Curves

Die Motion Curves definieren ein einheitliches Verhalten über alle Bewegungen der Marke hinweg – von großflächigen Überblendungen bis hin zu kleinsten Details im User Interface. 

Primär wird die taktgebende Kurve genutzt. Sie zeichnet sich durch einen energetischen Start und eine weichen Stopp aus. So entsteht ein Gefühl von Entschlossenheit.. 

Für nachgelagerte Bewegungen (z.B. Logo im Ending) kommt die unterstützende Kurve zum Einsatz: ein einfaches Ease-Out, das die Primärkurve unterstützt ohne von ihr abzulenken.

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Primär: Taktgebende Kurve

Bezier Curve Values:(0.25,0,0.35,1)

Velocity Influence:Start Keyframe = Out 25 %End Keyframe = In 65 %

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Sekundär: Unterstützende Kurve

Bezier Curve Values:(0,0,0.2,1)

Velocity Influence:Start Keyframe = Out 0 %End Keyframe = In 80 %

 

Flächenverhalten

Klare Achsen und geradlinige Bewegung setzen den Fokus auf das Wesentliche. Die Animation lenkt nicht vom Inhalt ab, sondern gibt ihm durch ihre Einfachheit und Klarheit den nötigen Raum. Je nach Kontext und Botschaft können unterschiedliche Versionen eingesetzt werden: 

Einfach

Einfarbige Flächen-Animationen eignen sich besonders gut für Anwendungen mit hoher Informationsdichte und funktionalem Anspruch.

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Von links nach rechts

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Von unten nach oben

Dynamisch

Zweifarbige Flächen-Animationen ermöglichen eine expressivere Darstellung für plakative Inhalte und erzeugen mehr Spannung in der Gestaltung.

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Von links nach rechts

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Von unten nach oben

Animation

Die zentralen Elemente des Corporate Designs – Logo, Schwelle, Typografie, Icons und Signature Graphics – folgen den definierten Bewegungsmustern. So entsteht ein konsistenter und dynamischer Gesamtauftritt, der die Bewegungslogik der Marke über alle Gestaltungselemente hinweg erlebbar macht.

 

Schwelle

Als richtungsweisendes Gestaltungselement steht die Schwelle ganz besonders für Fortschritt und Bewegung. Sie folgt daher einem festen Bewegungsablauf.

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Auf- und Abbau

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Loop

 

Typografie

Beim Animieren von Typografie steht stets die Lesbarkeit im Mittelpunkt. Durch eine einfache zeilenweise und zeitlich versetzte Bewegung wirken Texte lebendig und dennoch klar.

 

Headlines und Schlagwörter

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Gesamter Textblock zentriert

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Gesamter Textblock linksbündig

Mengentext

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Animiertes Tracking (Abstand zwischen den einzelnen Buchstaben) eines Wortes nach den Bewegungsmustern.

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Animiertes Stacking-Prinzip (getürmte Wörter) nach den Bewegungsmustern.

Expressive Type

Für besonders aufmerksamkeitsstarken Ausdruck kann die Typografie noch plakativer animiert werden. Dies eignet sich besonders gut für einzelne Schlagwörter, nicht aber für ganze Sätze oder Textblöcke.

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Zeilenweise Textanimation von links nach rechts

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Zeilenweise Textanimation von unten nach oben

Layout

Bewegung unterstützt die Ausdrucksmöglichkeiten im Layoutsystem. Die unterschiedlichen Elemente können je nach Kontext und Anordnung gezielt animiert werden um den Fokus zu lenken oder Struktur zu verdeutlichen. Die Bewegungen sind klar, präzise und leicht erfassbar.

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Animation ohne Flächenmodul.

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Animation eines Flächenmoduls auf Bewegtbild.

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Animation eines randabfallenden Flächenmoduls.

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Animation eines Flächenmoduls als Bildträger auf weißem Hintergrund. 

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Animation ohne Flächenmodul für ein DOOH-Format.

Ken-Burns-Effekt

Der Ken-Burns-Effekt verleiht statischen Bildern durch langsame Zoom- oder Schwenkbewegungen mehr Dynamik. Durch das gezielte Heranfahren, Herauszoomen oder Verschieben des Bildausschnitts entsteht ein Eindruck von Bewegung, der Inhalte emotionaler und lebendiger wirken lässt. Die Bewegung sollte stets flüssig und subtil erfolgen. Das Easing ist dabei linear.

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Zoom: Skalierung des Bildes im Ausschnitt

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Pan: subtile Bewegung von links nach rechts

Animation im UI

Richtig eingesetzt, unterstützen Animationen positiv die User Experience. Sie lenken den Fokus, schaffen nachvollziehbare Zusammenhänge oder erzeugen Ausdruck. Animation wird bewusst eingesetzt und wirkt nie störend oder komplex. 

Mehr Informationen zum Aufbau und Einsatz befinden sich in den Kapiteln Icons, Signature Graphics und Schwelle.

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Expression / Aufmerksamkeit erzeugen

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Transition

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Feedback / Live-Interaktion

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Sichtbarer Status

Bewegtbild

Bewegtbild ist ein wirkungsvolles Mittel um Informationen zu vermitteln und Emotionen zu erzeugen. Um dabei ein einheitliches Gesamtbild sicher zu stellen, werden klar definierte, wiederkehrende Elemente verwendet. Für besonders markenprägende Momente wird das visuelle Logo mit dem Sound-Logo unterstrichen.

 

Logo

Das Logo kann vielfältig in audivisuellen Medien eingesetzt werden. Seine Animation sollte dabei den Inhalt nicht beeinträchtigen, sondern gezielt einen klaren Akzent setzen und die Marke stärken.

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Logo Ending

Für verschiedene Formate können unterschiedliche Logo Endings eingesetzt werden. Bevorzugt wird die Primärvariante verwendet. Für eine einfachere Darstellung stehen zwei reduzierte Varianten zur Verfügung.

Primärvariante

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Reduzierte Varianten

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Logozusatz-Animation

Bezieht sich die Kommunikation ausschließlich auf einen bestimmten Geschäfts- oder Produktbereich, kann die Logoanimation um den entsprechenden Logozusatz ergänzt werden.

Horizontale Ausrichtung zentriert

Horizontale Ausrichtung linksbündig

Vertikale Ausrichtung zentriert

Trenner

Um unterschiedliche Inhalte und Filmsequenzen klar voneinander abzugrenzen, können sogenannte „Trenner“ (Übergänge) eingesetzt werden. Sie schaffen Struktur und erleichtern die Orientierung innerhalb der Inhalte. Dabei handelt es sich um flächige Blenden, die sich richtungsweisend an den Hauptachsen orientieren.

 

Dynamisch

Bevorzugt wird der zweifarbige, dynamische Trenner eingesetzt.

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Von links nach rechts

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Von oben nach unten

Einfach

Der einfarbige Trenner wird v.A. auf besonders unruhigen Hintergründen verwendet.

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Von links nach rechts

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Von oben nach unten

Bauchbinde

Die Bauchbinde kann ebenfalls einfach oder dynamisch eingesetzt werden. Bevorzugt wird die dynamische Variante. Für komplexe Inhalte oder bei unruhigem Hintergrund-Bild kommt die einfache Variante zum Einsatz.

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Dynamisch

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Einfach

Untertitel

Für klassische Videoformate gelten die folgenden Schutzräume: Action-Safe von 5 % und Title-Safe von 10 % umlaufendem Rand. Im Title Safe werden alle wichtigen Informationen wie Untertitel platziert.

Für klassische Videoformate gelten die folgenden Schutzräume: Action Safe von 5 % und Title Safe von 10 % umlaufendem Rand. Im Title Safe werden alle wichtigen Informationen wie Untertitel platziert.

Für Social Media Formate wie Instagram Storys & Reels, YouTube Shorts und TikToks gelten die hier dargestellten Schutzräume.

Definierte Schutzräume bei: A) Instagram StoryB) Instagram Reel, YouTube Short, TikTokC) Instagram Post

Download

Das Motion Toolkit wird Ende September zum Download zur Verfügung stehen.

Do’s und Don'ts

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Ein passendes Timing kombiniert mit den definierten Motion Curves sorgt für ein entschlossenes Auftreten.

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Zu schnelle oder langsame Bewegungen lenken vom Inhalt ab und fühlen sich weniger nach der Marke DB an.

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Die Animation weniger Parameter erzielt ein konsistentes Motion Design, das sich unkompliziert umsetzen lässt.

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Der Einsatz von Effekten (wie z.B. Bewegungsunschärfe) ist nicht vorgesehen um Klarheit zu gewährleisten.

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Alle Bewegungen folgen klaren Achsen.

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Animationen, die keiner klaren Achse folgen (sich diagonal bewegen) werden nie genutzt.

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Strukturierte Abfolgen in der Animation schaffen Orientierung.

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Keine verständliche Abfolge, überladenes Gesamtbild.