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MOTION BRANDING
Bewegung macht die Persönlichkeit der Deutschen Bahn erlebbar: Sie schafft Aufmerksamkeit, Orientierung und Emotion. Während sie auf kommunikativer Ebene das Storytelling und die Marken-Tonalität unterstreicht, kann sie im UI die Usability unterstützen und Interaktionen Charakter verleihen.
Bewegungsmuster
Die Bewegungsmuster spiegeln die Markentonalität bewegend, klar und zuversichtlich wider. Animationen sind lebendig, direkt und entschlossen. Sie wirken nie kompliziert und lenken nie vom eigentlichen Inhalt ab.
Das Motion Branding wird durch drei Muster charakterisiert:
Von A nach BKlar
- Reduktion auf das Wesentliche
- geradlinige Richtungen
- entschlossene Bewegungsabläufe
Schritt für SchrittSequenziell
- Stacking-Prinzip
- Rhythmus
- Methodische Abfolge statt Willkür
- Einzelmodule im Bezug zum Gesamtsystem
Immer in BewegungNatürlich
- natürlicher Bewegungsfluss (Easings)
- lebendig statt mechanisch
Motion Curves
Die Motion Curves definieren ein einheitliches Verhalten über alle Bewegungen der Marke hinweg – von großflächigen Überblendungen bis hin zu kleinsten Details im User Interface.
Primär wird die taktgebende Kurve genutzt. Sie zeichnet sich durch einen energetischen Start und eine weichen Stopp aus. So entsteht ein Gefühl von Entschlossenheit..
Für nachgelagerte Bewegungen (z.B. Logo im Ending) kommt die unterstützende Kurve zum Einsatz: ein einfaches Ease-Out, das die Primärkurve unterstützt ohne von ihr abzulenken.
Flächenverhalten
Klare Achsen und geradlinige Bewegung setzen den Fokus auf das Wesentliche. Die Animation lenkt nicht vom Inhalt ab, sondern gibt ihm durch ihre Einfachheit und Klarheit den nötigen Raum. Je nach Kontext und Botschaft können unterschiedliche Versionen eingesetzt werden:
Einfach
Einfarbige Flächen-Animationen eignen sich besonders gut für Anwendungen mit hoher Informationsdichte und funktionalem Anspruch.
Dynamisch
Zweifarbige Flächen-Animationen ermöglichen eine expressivere Darstellung für plakative Inhalte und erzeugen mehr Spannung in der Gestaltung.
Animation
Die zentralen Elemente des Corporate Designs – Logo, Schwelle, Typografie, Icons und Signature Graphics – folgen den definierten Bewegungsmustern. So entsteht ein konsistenter und dynamischer Gesamtauftritt, der die Bewegungslogik der Marke über alle Gestaltungselemente hinweg erlebbar macht.
Schwelle
Als richtungsweisendes Gestaltungselement steht die Schwelle ganz besonders für Fortschritt und Bewegung. Sie folgt daher einem festen Bewegungsablauf.
Typografie
Beim Animieren von Typografie steht stets die Lesbarkeit im Mittelpunkt. Durch eine einfache zeilenweise und zeitlich versetzte Bewegung wirken Texte lebendig und dennoch klar.
Headlines und Schlagwörter
Mengentext
Expressive Type
Für besonders aufmerksamkeitsstarken Ausdruck kann die Typografie noch plakativer animiert werden. Dies eignet sich besonders gut für einzelne Schlagwörter, nicht aber für ganze Sätze oder Textblöcke.
Layout
Bewegung unterstützt die Ausdrucksmöglichkeiten im Layoutsystem. Die unterschiedlichen Elemente können je nach Kontext und Anordnung gezielt animiert werden um den Fokus zu lenken oder Struktur zu verdeutlichen. Die Bewegungen sind klar, präzise und leicht erfassbar.
Ken-Burns-Effekt
Der Ken-Burns-Effekt verleiht statischen Bildern durch langsame Zoom- oder Schwenkbewegungen mehr Dynamik. Durch das gezielte Heranfahren, Herauszoomen oder Verschieben des Bildausschnitts entsteht ein Eindruck von Bewegung, der Inhalte emotionaler und lebendiger wirken lässt. Die Bewegung sollte stets flüssig und subtil erfolgen. Das Easing ist dabei linear.
Animation im UI
Richtig eingesetzt, unterstützen Animationen positiv die User Experience. Sie lenken den Fokus, schaffen nachvollziehbare Zusammenhänge oder erzeugen Ausdruck. Animation wird bewusst eingesetzt und wirkt nie störend oder komplex.
Mehr Informationen zum Aufbau und Einsatz befinden sich in den Kapiteln Icons, Signature Graphics und Schwelle.
Bewegtbild
Bewegtbild ist ein wirkungsvolles Mittel um Informationen zu vermitteln und Emotionen zu erzeugen. Um dabei ein einheitliches Gesamtbild sicher zu stellen, werden klar definierte, wiederkehrende Elemente verwendet. Für besonders markenprägende Momente wird das visuelle Logo mit dem Sound-Logo unterstrichen.
Logo
Das Logo kann vielfältig in audivisuellen Medien eingesetzt werden. Seine Animation sollte dabei den Inhalt nicht beeinträchtigen, sondern gezielt einen klaren Akzent setzen und die Marke stärken.
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Logo Ending
Für verschiedene Formate können unterschiedliche Logo Endings eingesetzt werden. Bevorzugt wird die Primärvariante verwendet. Für eine einfachere Darstellung stehen zwei reduzierte Varianten zur Verfügung.
Primärvariante
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Reduzierte Varianten
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Logozusatz-Animation
Bezieht sich die Kommunikation ausschließlich auf einen bestimmten Geschäfts- oder Produktbereich, kann die Logoanimation um den entsprechenden Logozusatz ergänzt werden.
Horizontale Ausrichtung zentriert
Horizontale Ausrichtung linksbündig
Vertikale Ausrichtung zentriert
Trenner
Um unterschiedliche Inhalte und Filmsequenzen klar voneinander abzugrenzen, können sogenannte „Trenner“ (Übergänge) eingesetzt werden. Sie schaffen Struktur und erleichtern die Orientierung innerhalb der Inhalte. Dabei handelt es sich um flächige Blenden, die sich richtungsweisend an den Hauptachsen orientieren.
Dynamisch
Bevorzugt wird der zweifarbige, dynamische Trenner eingesetzt.
Einfach
Der einfarbige Trenner wird v.A. auf besonders unruhigen Hintergründen verwendet.
Bauchbinde
Die Bauchbinde kann ebenfalls einfach oder dynamisch eingesetzt werden. Bevorzugt wird die dynamische Variante. Für komplexe Inhalte oder bei unruhigem Hintergrund-Bild kommt die einfache Variante zum Einsatz.