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Display Design – Anzeigetafeln und Touchscreens für unsere Kunden
 

Im Außenauftritt der DB werden Screens als Informationsträger eingesetzt. Besonders innerhalb der Reisekette zeigt sich eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten, z.B. an Fahrkartenautomaten, Reisezentren, Lounges, Personenzügen und Bussen. Die technischen und inhaltlichen Vorgaben, sowie die Anforderung an die Darstellung auf den Endgeräten sind dabei recht unterschiedlich.

 
 
Auf einen Blick:
 
 
   Display in Nahverkehrszug

Display in Nahverkehrszug

 Beispiel 2: Display am Fahrkartenautomaten

Beispiel 2: Display am Fahrkartenautomaten

 Beispiel 3: Display im Reisezentrum

Beispiel 3: Display im Reisezentrum

 

Displays in Zügen und Bussen

mit Fahrgastinformationen wie Zugbezeichnung, An-/Abfahrtszeiten, Streckeninformationen und aktuellen Meldungen. Die Gestaltung ist angelehnt an bestehende Informationsträger innerhalb des
Leit- und Orientierungssystems der Bahnhöfe.

Displays als Steuerelement

z.B. als „Touchscreen“ an Fahrkartenautomaten oder Universalprospektwänden der DB Information. Das Display enthält Auswahl- und Steuerelemente zur Bedienung des Automaten oder zur Erschließung weiterer Infoebenen.

Displays in Servicebereichen der DB

wie Bahnhöfen und Reisezentren. Sie transportieren Hinweise, Anmerkungen
und/oder Werbebotschaften (Bild, Bewegtbild) und orientieren sich in Farb- und Formensprache am Auftritt des Geschäftsfelds Personenverkehr innerhalb der Mobilitätskette.

 

Um trotz der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten einen einheitlichen und
DB-typischen Auftritt zu gewährleisten, sind allgemeingültige Hinweise zur Gestaltung und für das Corporate Design relevante Rahmenvorgaben definiert.

Bei Fragen zum Thema Display Design wenden Sie sich bitte per

 
 
CD-Regeln:
 
Allgemeine Gestaltungshinweise
 

Bei der Gestaltung von Displays müssen unter anderem Funktion, Aufgabe und Standort des Displays berücksichtigt werden. Ein Großteil der von der DB eingesetzten Displays richtet sich mit hoher Informationsdichte an eine Vielzahl von Betrachtern. Sowohl in Bahnen und Bussen, als auch in Bahnhöfen sind Displays stets so angebracht, dass sie möglichst von jedem Fahrgast gleichermaßen wahrgenommen werden können. Daher sind diese Displays unter Berücksichtigung der Fernwirkung zu gestalten.

 

Lesbarkeit und Fernwirkung

  • Schriftgröße: Ältere Menschen und Menschen mit einer Sehbehinderung sind bei der Wahl der Schriftgröße zu berücksichtigen.

  • Klare Struktur: Eine gut strukturierte, kontrastreiche Gestaltung erleichtert dem Betrachter die Aufnahme der Informationsebenen.

  • Standort: Der standortbezogene und an Tageszeiten gebundene Lichteinfall und die davon abhängige Raumhelligkeit müssen in der Gestaltung bedacht werden.

 

DIN-Normen

Einheitliche Standards zur Gestaltung von Objekten im öffentlichen Raum sind in  folgenden DIN-Normen zu finden:

  • DIN 66079-4: Grafische Symbole zur Information der Öffentlichkeit

  • DIN 1450: Schriften, Leserlichkeit

  • E DIN 32975: Optische Kontraste im öffentlich zugänglichen Bereich

 

Displays mit Steuerelementen – Touchscreen

Bei der Gestaltung von Touchscreens muss vor allem die Usability im Vordergrund der Gestaltung stehen. Steuerelemte und Inhalte sollten hierarchisch differenziert und sinnfällig gruppiert werden um dem Nutzer eine komfortable und einfache Bedienung zu ermöglichen.
 
Gestaltungsvorgaben für ein Display Design
 

Um auf die sehr unterschiedlichen Anforderungen an verschiedene Displayarten und inhaltliche Vorgaben eingehen zu können, sind flexible Vorgaben formuliert. Die folgenden Hinweise sind als Rahmenvorgaben zu verstehen, welche aus den bekannten, im Corporate Design der DB verankerten Gestaltungselementen adaptiert wurden.

Achtung: Der Styleguide zeigt den Stand von 2009. Bitte beachten Sie die Änderungen der Markenarchi-tektur von 2016!

 

Zur Orientierung können auch die Vorgaben für Onlinemedien und Fahrkartenautomaten dienen, die hier zum Download bereit stehen:

Styleguide für den DB-Fahrkartenautomaten

Download: 091215_DB-Automat_ Styleguide_v1.5kl_Betaversion
Dateiformat: PDF
Dateigröße: 4.5 MB

 

Die Hauptmerkmale als Rahmenvorgaben für die Gestaltung von Displays:

 

Die horizontale Ausrichtung der Gestaltungselemente

  • Flächige, geradlinige, betont horizontale Formataufteilung
    mit rechtwinkligen Kanten.

  • Große Flächen werden bevorzugt randabfallend platziert.

Schematische Darstellung des DB Farbklimas
 

Das Farbklima

  • Einheitliche Farbgebung aus dem Farbklima des DB-Konzerns.

  • DB Rot dient als Flächen- und Akzentfarbe (plus DB Blau für das Geschäftsfeld Landverkehr, Luft- und Seefracht, Kontraktlogistik).

  • Die Grundfarbstimmung wird von Weiß und Grautönen verschiedener Helligkeit geprägt. Die Farbwerte der Grautöne werden an standortbezogene Gegebenheiten und den gewünschten Kontrast auf dem Display angepasst. Zur Orientierung dienen das Farbklima der DB und die in den Styleguides für Internet und DB-Fahrkartenautomaten verwendeten Farbwerte.

  • Bei Displays deren Gestaltung an das Wegeleit- und Orientierungssystem auf Personenbahnhöfen angelehnt ist, kommen zusätzlich die Farben „Nachtblau“ und „Sonnengelb“ aus dem Wegeleitsystem zum Einsatz.

 
 
    RGB 240/20/20   Web #F01414

RGB 240/20/20
Web #F01414

      RGB 10/30/110   Web #0A1E6E

RGB 10/30/110
Web #0A1E6E

  RGB 255/255/255   Web #FFFFFF

RGB 255/255/255
Web #FFFFFF

  RGB 0/0/0   Web #000000

RGB 0/0/0
Web #000000

   RGB 17/22/134    Web #111686

RGB 17/22/134
Web #111686

   RGB 255/175/0    Web #F0CD0A

RGB 255/175/0
Web #F0CD0A

 
 

Die Platzierung des Logos – der Logostreifen

  • Wenn ein Absenderlogo platziert ist, so steht es links im Logostreifen
    oder in der Logobox.

  • Größe und Position orientieren sich an den aus anderen Medien der DB bekannten Proportionen und werden entsprechend der Anforderungen der jeweiligen Anwendung gewählt.

Schematische Darstellung des Logofreiraums
 

Die Typografie

  • Es werden die Schriften des Schriftsystems „DB Type“ verwendet.

  • Ausnahme: Displays, die im Umfeld des Leit- und Orientierungssystems von Bahnhöfen integriert sind, werden mit der DB WLS (für Wegeleitsystem) gestaltet.

  • Wenn die genannten Schriften aus technischen Gründen nicht verwendet
    werden können, wird als Ersatzschrift die Arial bevorzugt.

Schematische Darstellung der Hausschriften
 

Der DB Winkel

  • Als visuelle Konstante unseres Erscheinungsbildes fördert der DB Winkel
    die Selbstähnlichkeit der verschiedenen Kommunikationsmittel.
    Es wird zur Strukturierung von Text- und Flächenelementen eingesetzt.

  • Die Platzierung des DB Winkels sowie seine Größe orientiert sich
    an den CD-Vorgaben für Printmedien.

  • Kein inflationärer Einsatz von Ecken und Winkeln; der DB Winkel wird vielmehr gezielt als „Versatz“ innerhalb der betont horizontalen Linienführung eingesetzt.

Schematische Darstellung des Winkelelements
 

Grafische Stilmittel

  • Informationen werden durch den Einsatz horizontaler Linien gegliedert,
    da diese die horizontale Ausrichtung betonen – z.B. als Überstreichungslinien,
    die einzelnen Textzeilen / Absätzen zugeordnet sind.

  • Tabellen können rein linear angelegt oder flächig mit Grautönen
    hinterlegt werden.

  • Innerhalb einer Anwendung wird ein einheitlicher Stil für Grafiken und Tabellen

Schematische Darstellung der grafischen Stilmittel
 

Bilder

  • Bilder haben keine Trennränder oder abgerundeten Ecken

  • Auf weiche Verlaufskanten und Verfremdungseffekte wird zu Gunsten
    einer authentischen Bildsprache verzichtet.

 

Grafische Effekte

  • Die Gestaltung von Flächen in „Buttonoptik“ ist zu vermeiden –
    wenn diese nicht aus Gründen der Usability notwendig sind. 

 

Icons, Piktogramme und Bedienelemente

  • Im Sinne eines einheitlichen Erscheinungsbildes sollte bei der Gestaltung
    von Icons und Piktogrammen auf Bestehendes zurück gegriffen werden.
    Genau wie Bedienelemente werden diese im Styleguide für DB-Fahrkartenautomaten (siehe oben) näher erläutert.

Schematische Darstellung von Fahrkartenautomaten-Icons
 
 
veröffentlicht:
15.12.2011